Über Selbstregulation, Gefühle, Anpassung – und die leise Erinnerung daran, wer wir einmal waren
Es gibt Momente im Kindergarten, in denen ich innehalte.
Ein Kind sitzt auf dem Boden und weint, weil gerade alles zu viel ist. Ein anderes springt voller Begeisterung durch den Raum, weil es etwas entdeckt hat. Ein Kind sagt laut und unmittelbar: „Das will ich nicht.“ Ein anderes sucht Nähe, wenn es sie braucht, und zieht sich zurück, wenn ihm die Welt gerade zu viel wird.
Und manchmal denke ich:
Wie selbstverständlich Kinder noch wissen, was sie brauchen.
Sie müssen ihre Gefühle nicht erst erklären können, um sie zu fühlen.
Sie überlegen nicht ständig, ob ihre Freude gerade angemessen ist. Sie fragen sich nicht, ob sie „zu viel“ sind, wenn sie weinen. Sie analysieren nicht bei jedem Bedürfnis, ob es für andere gerade unbequem sein könnte.
Sie sind zunächst einfach da.
Mit ihrem Körper.
Mit ihren Gefühlen.
Mit ihren Bedürfnissen.
Mit ihrer Neugier.
Mit ihrem eigenen Rhythmus.
Genau darin liegt für mich eine der größten Erinnerungen, die uns Kinder schenken können.
Ich bin Andrea – pädagogische Fachkraft und Coach
Ich begleite Kinder im Kindergarten und beschäftige mich gleichzeitig als Coach mit einem Thema, das für mich immer stärker miteinander verbunden ist:
Wie können wir lernen, uns selbst wieder wahrzunehmen?
Wie fühlen wir uns gerade wirklich?
Was geschieht in unserem Körper, wenn wir gestresst sind?
Wann überschreiten wir unsere eigenen Grenzen?
Was brauchen wir, bevor wir funktionieren?
Und wie können wir lernen, unsere Gefühle nicht als etwas zu betrachten, das möglichst schnell verschwinden muss, sondern als wertvolle Informationen über uns selbst?
In meiner Arbeit mit Kindern begegnen mir diese Fragen jeden Tag.
Je länger ich Kinder begleite, desto deutlicher wird mir:
Kinder zeigen uns nicht nur, wie Entwicklung aussieht. Sie erinnern uns auch daran, was in uns Erwachsenen einmal ganz selbstverständlich vorhanden war.
Kinder geben uns das Kommando
Ein Lied von Herbert Grönemeyer trägt für mich dazu einen besonderen Gedanken in sich: „Gebt den Kindern das Kommando.“
Dieser Gedanke berührt mich, weil Kinder uns tatsächlich etwas zeigen können, das wir Erwachsene oft vergessen haben.
Nicht, weil sie alles besser wissen.
Nicht, weil sie keine Orientierung oder Grenzen brauchen.
Sondern weil sie häufig noch unmittelbarer aus ihrem Inneren heraus handeln.
Ein Kind freut sich, weil es Freude empfindet.
Es weint, weil es traurig ist.
Es sagt Nein, weil etwas nicht stimmig ist.
Es sucht Nähe, weil es Nähe braucht.
Es zieht sich zurück, weil es Ruhe benötigt.
Natürlich lernen auch Kinder, sich anzupassen. Das gehört zum Aufwachsen dazu. Sie brauchen Erwachsene, die ihnen Orientierung geben, Grenzen setzen und Sicherheit vermitteln.
Aber gerade am Anfang ihres Lebens sind sie häufig noch näher an ihrer inneren Wahrnehmung.
Sie zeigen uns, wie es sein kann, etwas zu fühlen, ohne sofort darüber zu urteilen.
Vielleicht bedeutet „Gebt den Kindern das Kommando“ für mich deshalb nicht, dass Erwachsene ihre Verantwortung abgeben.
Vielleicht bedeutet es vielmehr:
Seid bereit zuzuhören.
Hinzusehen.
Wahrzunehmen.
Und euch von Kindern daran erinnern zu lassen, was ihr selbst vielleicht längst vergessen habt.
Irgendwann haben wir angefangen, uns anzupassen
Keiner von uns kommt auf die Welt und denkt:
„Ich muss mich möglichst gut anpassen, damit ich dazugehöre.“
Wir lernen es.
Wir lernen, wann wir leise sein sollen.
Wann wir funktionieren müssen.
Wann ein „Jetzt nicht!“ wichtiger ist als das eigene Bedürfnis.
Wir lernen, dass bestimmte Gefühle erwünscht sind und andere besser nicht gezeigt werden.
Wir lernen, Leistung mit Anerkennung zu verbinden.
Wir lernen, Rücksicht zu nehmen.
Wir lernen, Erwartungen zu erfüllen.
Anpassung ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Sie hilft uns, miteinander zu leben. Sie gibt uns Orientierung und ermöglicht Gemeinschaft.
Doch manchmal geschieht etwas, das wir lange kaum bemerken:
Aus Anpassung wird Selbstverlust.
Wir spüren nicht mehr genau, wann wir müde sind.
Wir merken erst spät, dass unsere Grenze längst überschritten wurde.
Wir sagen „Ja“, obwohl unser Inneres „Nein“ sagt.
Wir funktionieren, obwohl unser Körper längst nach einer Pause ruft.
Wir lächeln, obwohl uns eigentlich nach Weinen ist.
Und irgendwann lautet die Frage nicht mehr:
„Was fühle ich?“
Sondern:
„Was sollte ich jetzt fühlen?“
Vielleicht liegt genau hier eine der großen Herausforderungen unseres Erwachsenseins.
Wir haben so viel gelernt.
Aber vielleicht haben wir dabei etwas verlernt:
uns selbst zuzuhören.
Für Selbstregulation gab es kein Schulfach
Ich frage mich manchmal, warum wir so wenig darüber lernen.
Wir lernen rechnen, schreiben und lesen.
Wir lernen Fakten, Regeln und Zusammenhänge.
Aber wer zeigt uns, wie wir mit einem überforderten Nervensystem umgehen?
Wer erklärt uns, was in unserem Körper geschieht, wenn wir Angst haben?
Wer zeigt uns, wie wir eine Grenze wahrnehmen, bevor wir sie überschreiten?
Wer bringt uns bei, dass ein Gefühl nicht automatisch eine Handlung verlangt?
Und wo war der Raum dafür, einfach einmal zu fragen:
„Wie geht es mir eigentlich gerade wirklich?“
Nicht nur:
„Alles gut?“
Sondern wirklich:
Wie geht es mir in meinem Körper?
Wie geht es mir mit meinen Gedanken?
Was fühle ich?
Was brauche ich?
Wo stehe ich gerade in meinem Leben?
Vielleicht gab es dafür in unserem Aufwachsen schlicht zu wenig Raum.
Vielleicht war Leistung wichtiger.
Vielleicht Anpassung.
Vielleicht das Funktionieren.
Vielleicht war einfach niemand da, der uns diese Fragen gestellt hat.
Und vielleicht tragen wir heute noch Antworten in uns, die gar nicht wirklich unsere eigenen sind.
Kinder leben noch näher an dieser Wahrheit
Wenn ein Kind traurig ist, ist es traurig.
Wenn es wütend ist, ist es wütend.
Wenn es Freude empfindet, kann diese Freude den ganzen Raum einnehmen.
Und wenn es überfordert ist, zeigt sein Körper häufig sehr deutlich:
Es ist genug.
Ein Kind braucht dann nicht immer jemanden, der das Gefühl sofort wegmacht.
Es braucht oft jemanden, der bleibt.
Jemanden, der ruhig genug ist, wenn es selbst gerade nicht ruhig sein kann.
Jemanden, der vermittelt:
„Du darfst fühlen. Ich bin da. Wir finden gemeinsam wieder zurück.“
Genau diesen Raum möchte ich in meiner Arbeit geben: wahrzunehmen, was ein Kind ausdrückt – auch dann, wenn es selbst noch keine Worte dafür hat.
Und je mehr ich das beobachte, desto stärker wird für mich die Verbindung zu unserer Erwachsenenwelt.
Denn auch wir brauchen manchmal genau das.
Nicht sofort eine Lösung.
Nicht sofort eine Erklärung.
Nicht den Rat, wie wir es besser machen können.
Sondern zunächst einen Moment, in dem jemand bleibt.
Einen Raum, in dem das, was gerade da ist, sein darf.
Selbstregulation bedeutet für mich nicht, immer ruhig zu sein
Selbstregulation bedeutet nicht, immer gelassen, geduldig und ausgeglichen zu sein.
Wir sind Menschen.
Wir werden wütend.
Wir werden traurig.
Wir sind erschöpft.
Wir sind überfordert.
Wir freuen uns.
Wir zweifeln.
Wir brauchen Nähe.
Wir brauchen Abstand.
Selbstregulation bedeutet für mich vielmehr, wieder mit uns selbst in Kontakt zu kommen.
Zu bemerken:
Da passiert gerade etwas in mir.
Und nicht sofort dagegen anzukämpfen.
Vielleicht einmal auszuatmen.
Vielleicht einen Schritt zurückzutreten.
Vielleicht eine Grenze wahrzunehmen.
Vielleicht zu sagen:
„Ich brauche gerade eine Pause.“
Vielleicht aber auch zu erkennen:
„Ich darf mich freuen. Ich muss meine Freude nicht kleiner machen.“
Selbstregulation bedeutet für mich also nicht, alle Gefühle im Griff zu haben.
Es bedeutet, wahrzunehmen, was geschieht – und dadurch wieder Handlungsspielraum zu bekommen.
Die Balance zwischen Kind und Erwachsenem
In meiner Arbeit treffen für mich zwei Welten aufeinander.
Die Welt der Kinder – mit ihrer unmittelbaren Wahrnehmung, ihrer Neugier, ihrer Bewegung und ihren Gefühlen.
Und die Welt der Erwachsenen – geprägt von Verantwortung, Erfahrungen, Erwartungen, Rollen und manchmal sehr alten Mustern.
Ich möchte diese Welten nicht gegeneinanderstellen.
Wir brauchen beides.
Kinder brauchen Erwachsene, die Orientierung geben.
Und Erwachsene dürfen von Kindern wieder lernen, sich selbst wahrzunehmen.
Vielleicht liegt genau darin eine besondere Balance:
Nicht wieder Kind werden zu müssen, sondern als erwachsener Mensch wieder Zugang zu dem zu finden, was in uns lebendig geblieben ist.
Unsere Bedürfnisse.
Unsere Grenzen.
Unsere Gefühle.
Unsere Neugier.
Unsere Fähigkeit, innezuhalten.
Unsere Fähigkeit, uns zu verändern.
Was Kinder in uns sichtbar machen
Kinder können etwas in uns berühren.
Ein Kind, das immer wieder „Nein“ sagt, kann uns mit unserer eigenen Schwierigkeit konfrontieren, Grenzen auszuhalten.
Ein Kind, das laut seine Wut zeigt, kann etwas in uns berühren, das wir selbst vielleicht früh unterdrücken mussten.
Ein Kind, das sich voller Freude bewegt, kann uns daran erinnern, wann wir aufgehört haben, uns frei zu bewegen.
Ein Kind, das Trost sucht, kann die Frage in uns auslösen:
„Wann habe ich eigentlich gelernt, alles allein schaffen zu müssen?“
Und manchmal ist es gar nicht das Verhalten des Kindes, das uns berührt.
Sondern das, was wir in uns selbst wiedererkennen.
Vielleicht ist das einer der wertvollsten Räume pädagogischer Arbeit:
Nicht nur das Kind zu beobachten, sondern auch sich selbst dabei.
Und diese Einladung gilt nicht nur Menschen, die Kinder haben oder mit Kindern arbeiten.
Sie gilt jedem Menschen.
Denn manchmal begegnet uns ein Kind und erinnert uns an etwas.
Manchmal ist es ein Satz.
Eine Begegnung.
Ein Konflikt.
Eine Situation bei der Arbeit.
Ein Gespräch mit einem Menschen, der uns wichtig ist.
Oder einfach ein Moment, in dem wir plötzlich merken:
Da ist etwas in mir, das gesehen werden möchte.
Meine eigene Transparenz im Alltag
Ich möchte dabei nicht so tun, als hätte ich all diese Antworten längst gefunden.
Auch ich bin unterwegs.
Auch ich kenne Anpassung.
Auch ich kenne Situationen, in denen der Kopf schneller ist als das eigene Gefühl.
Gerade deshalb ist mir meine eigene Selbstwahrnehmung so wichtig.
Ich möchte nicht nur über Selbstregulation sprechen.
Ich möchte sie leben und immer wieder neu lernen.
Ich möchte bemerken, wenn meine Ressourcen weniger werden.
Ich möchte erkennen, wann ich eine Pause brauche.
Ich möchte meine Gefühle ernst nehmen, ohne von ihnen bestimmt zu werden.
Und ich möchte mir erlauben, dass Entwicklung kein Zustand ist, den man irgendwann erreicht und dann für immer besitzt.
Entwicklung ist Bewegung.
Mal vorwärts.
Mal zurück.
Mal ein Innehalten.
Mal ein neuer Blick auf etwas, das wir schon hundertmal gesehen haben.
Vielleicht beginnt Wachstum genau hier
Vielleicht müssen wir gar nicht immer noch mehr lernen.
Vielleicht dürfen wir manchmal etwas wiederentdecken.
Etwas, das unter all den Erwartungen, Erfahrungen und Konditionierungen noch da ist:
Die Fähigkeit, zu spüren.
Die Fähigkeit, neugierig zu sein.
Die Fähigkeit, Bedürfnisse wahrzunehmen.
Die Fähigkeit, Grenzen zu setzen.
Die Fähigkeit, Gefühle zuzulassen.
Die Fähigkeit, Hilfe anzunehmen.
Die Fähigkeit, nicht immer funktionieren zu müssen.
Kinder erinnern uns daran.
Nicht, weil sie alles besser wissen.
Sondern weil sie uns etwas zeigen, das wir Erwachsenen im Laufe unseres Lebens manchmal aus den Augen verloren haben:
die unmittelbare Verbindung zu uns selbst.
Und vielleicht kannst du genau diese Verbindung in deinen eigenen Alltag mitnehmen.
Nicht als neue Aufgabe.
Sondern als kleine Einladung.
Vielleicht morgen früh beim Aufstehen.
Bevor der Tag beginnt.
Wie geht es mir eigentlich heute?
Vielleicht mitten in der Arbeit, wenn du merkst, dass deine Energie nachlässt.
Was brauche ich gerade?
Vielleicht in einem Gespräch, in dem du automatisch „Kein Problem“ sagen möchtest.
Ist es wirklich kein Problem für mich?
Vielleicht beim nächsten „Ja“, das dir eigentlich schwerfällt.
Will ich das wirklich – oder habe ich nur gelernt, es zu tun?
Vielleicht in einem Moment von Stress.
Nicht sofort reagieren.
Einmal atmen.
Spüren.
Und wahrnehmen:
Was ist gerade bei mir?
Vielleicht ist deine Stellschraube gar nicht groß.
Vielleicht ist es eine Pause.
Ein Nein.
Ein ehrliches Gespräch.
Mehr Nähe.
Mehr Abstand.
Ein Spaziergang.
Weniger Handy.
Mehr Ruhe.
Oder einfach die Erlaubnis, für einen Moment nichts leisten zu müssen.
Denn Veränderung beginnt nicht immer mit einer großen Entscheidung.
Manchmal beginnt sie mit zehn Sekunden mehr Bewusstheit.
Mit einem Atemzug.
Mit einer Grenze.
Mit einem ehrlichen Satz.
Mit dem kleinen Moment, in dem du dich selbst nicht wieder übergehst.
Und vielleicht bemerkst du irgendwann:
Ich muss mein ganzes Leben nicht verändern. Ich darf zunächst meine Beziehung zu mir selbst verändern.
Und vielleicht beginnt genau hier etwas für dich
Vielleicht hast du dich beim Lesen an einer Stelle wiedererkannt.
Vielleicht war es ein Satz, der etwas in dir bewegt hat.
Vielleicht hast du an eine Situation aus deinem eigenen Alltag gedacht.
An einen Moment, in dem du funktioniert hast, obwohl du eigentlich müde warst.
An ein „Ja“, obwohl du „Nein“ meintest.
An etwas, das du zurückgehalten hast.
Oder an die Frage:
Wann habe ich eigentlich begonnen, meine eigenen Bedürfnisse so selbstverständlich hintenanzustellen?
Dann schau genau dort einmal hin.
Denn vielleicht liegt genau dort deine persönliche Stellschraube.
Nicht irgendwo im Außen.
Nicht bei den anderen.
Bei dir.
Du musst nicht sofort alles verändern.
Vielleicht reicht eine Sache.
Ein kleiner Schritt.
Heute.
Vielleicht bemerkst du beim nächsten Stressmoment:
„Ich bin gerade überfordert.“
Und anstatt dich dafür zu verurteilen, bleibst du einen Moment bei dir.
Vielleicht bemerkst du, dass du eigentlich Ruhe brauchst.
Und erlaubst sie dir.
Vielleicht merkst du, dass du etwas nicht möchtest.
Und sagst es.
Vielleicht spürst du, dass du Nähe brauchst.
Und bittest darum.
Vielleicht stellst du am Abend nicht nur die Frage:
„Was habe ich heute alles geschafft?“
Sondern auch:
„Wie war ich heute eigentlich mit mir?“
Das sind kleine Momente.
Aber genau in diesen kleinen Momenten können wir beginnen, uns selbst wieder zu begegnen.
Nicht perfekt.
Nicht fertig.
Nicht immer ruhig.
Sondern ehrlich.
Und vielleicht ist das die schönste Verbindung zwischen meiner Arbeit als pädagogische Fachkraft und meiner Arbeit als Coach:
Menschen darin zu begleiten, wieder wahrzunehmen, was in ihnen geschieht.
Kinder.
Erwachsene.
Und immer auch mich selbst.
Ich reiche dir die Hand
Vielleicht spürst du beim Lesen, dass da etwas in dir angesprochen wurde.
Vielleicht gibt es eine Stelle, an der du denkst:
„Da möchte ich genauer hinschauen.“
Vielleicht weißt du noch gar nicht, was sich verändern darf.
Vielleicht spürst du nur, dass du dich selbst wieder ein Stück mehr wahrnehmen möchtest.
Und genau hier möchte ich dir die Hand reichen.
Nicht, um dir zu sagen, wie du sein sollst.
Nicht, um dir fertige Antworten zu geben.
Sondern um mit dir gemeinsam hinzuschauen.
Auf das, was gerade da ist.
Auf deine Gefühle.
Auf deinen Körper.
Auf deine Bedürfnisse.
Auf deine Grenzen.
Auf die Muster, die dich geprägt haben.
Und auf das, was vielleicht schon lange in dir darauf wartet, wieder Raum zu bekommen.
Du musst deinen Weg nicht perfekt kennen, um den nächsten Schritt zu gehen.
Manchmal reicht es, wenn jemand neben dir steht, während du wieder lernst, dir selbst zuzuhören.
Genau diesen Raum möchte ich als Andrea Autenredt schaffen.
Einen Raum, in dem du nichts beweisen musst.
Einen Raum, in dem du nicht funktionieren musst.
Einen Raum, in dem du dich zeigen darfst – mit allem, was gerade zu dir gehört.
Vielleicht ist jetzt ein guter Moment, dich selbst zu fragen:
Was wäre, wenn ich mir selbst wieder ein bisschen mehr vertraue?
Und wenn du spürst, dass du dabei Begleitung möchtest, dann bin ich da.
Ich reiche dir die Hand.
Für einen Moment des Innehaltens.
Für ein ehrliches Hinschauen.
Für neue Perspektiven.
Für kleine Schritte, die im Alltag etwas verändern können.
Nicht, damit du jemand anderes wirst.
Sondern damit du wieder mehr bei dir ankommst.
Vielleicht beginnt dein nächster Schritt genau hier.
Und vielleicht gehen wir ein Stück gemeinsam.
☘️Andrea Autenrieth